Mein Blick ist geprägt von Erfahrung, Achtsamkeit und einem tiefen Verständnis für Wandlungsprozesse – für das, was sich entfalten darf, wenn man gemeinsam hinsieht.
Mein Interesse, Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten, begann schon früh – während meiner Ausbildung zum Tischler. In dieser Zeit arbeitete ich ehrenamtlich mit Kindern, Jugendlichen und gesellschaftlich ausgegrenzten Gruppen im sozialen Bereich. Diese Arbeit berührte mich tief und weckte den Entschluss, sie auch nach meiner handwerklichen Ausbildung zu meinem Beruf zu machen.
Doch mein beruflicher Weg begann nicht dort, wofür mein Herz schlug. Er führte mich zunächst vermeintlich weg von meiner Berufung – in die Wirtschaft, in Verantwortung, Vertrieb und Organisation. Heute weiß ich, wie wertvoll diese Zeit für meine persönliche Entwicklung war. Sie lehrte mich vieles über Beziehung: über Kommunikation, Wirkung, Verantwortung und den Kontakt von Mensch zu Mensch – auch im wirtschaftlichen Kontext.
Nach vielen Jahren des Funktionierens, nach Erschöpfung und Stillstand, begann ich, meinen Weg zurück zu meiner Berufung zu finden. Die Ausbildung in der Erlebnispädagogik führte mich schließlich wieder dorthin. Meine langjährigen Erfahrungen als Erzieher – insbesondere die intensive Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen – haben diesen Weg vertieft. In der Integrativen Gestalttherapie fand ich schließlich den Rahmen, der all das miteinander verbindet.
Heute begleite ich Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen – in Einzelbegleitung, in Paar- und Familienarbeit, in Supervisionen und Seminaren.
Mein Erfahrungsschatz ist nicht nur gelernt, sondern gelebt. Ich weiß, wie es ist, sich selbst wiederzufinden – Schritt für Schritt, ehrlich, ungeschönt und lebendig.

Ich arbeite mit Einzelpersonen, Paaren, Familien und Gruppen – in Formaten von Integrativer Gestaltbegleitung, Paar- und Familientherapie, Supervision und Seminaren.

In mein Verständnis der Integrativen Gestaltbegleitung fließen verschiedene therapeutische und pädagogische Elemente ein. Es basiert auf dem psychotherapeutischen Verfahren der klassischen Gestalttherapie und entspricht dem humanistischen Weltbild. Mein Fokus liegt auf der Förderung von Bewusstheit, Kontaktfähigkeit und Selbstverantwortung.
Fachliche Weiterbildung verstehe ich dabei nicht nur als Aneignung weiterer Methoden, sondern als fortlaufende Vertiefung meiner Haltung, meiner Präsenz und meiner Kompetenz in der Begleitung von Menschen.
